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Einen grossen Erfolg erzielte die Unternehmung 1938
bei der Tourist Trophy auf der Isle of Man, als Ewald Kluge auf der 250ccm
DKW die Junior TT gewann. Kluge, der bereits im Vorjahr in Führung
gelegen hatte, das Rennen dann aber aufgeben musste, trug für DKW
einen spektakulären Sieg davon. Er erreichte eine Durchschnittsgeschwindigkeit
von 127,3 km/h, wobei der Durchschnitt der schnellsten gefahrenen Runde
bei 129,3 km/h lag! Der von Kluge für das gesamte Rennen aufgestellte
Rekord konnte erst 1951 von Wood auf einer Moto Guzzi gebrochen werden.
Gleichzeitig blieb auch der Rundenrekord bis 1949 bestehen. Der DKW-Pilot
musste, aufgrund des hohen Treibstoffverbrauchs seiner Maschine, das Rennen
zweimal zum Nachtanken unterbrechen. Alle anderen benötigten nur
eine Tankpause, und dennoch erreichte Ewald Kluge das Ziel elf Minuten
vor dem Zweitplazierten. DKW war mit diesem Sieg die erste nicht englische
Mannschaft, die mit einem nicht englischen Motorrad und Fahrer einen Sieg
auf der Isle of Man gewann. Fälschlicherweise wird dies oft Georg
Meier auf BMW zugeschrieben, er gewann aber erst ein Jahr später,
nämlich 1939. Zu den bekanntesten Werksfahrern von DKW gehörten vor dem Krieg bis 1939: Bauhofer, Stegmann, Walfried Winkler, Gmelch, J. Klein, H. Winkler, K. Henkelmann, H. Sprung, K. Friedrich, Zündorf, Frentzen, Ley, Steinbach, H.P. Müller, Ewald Kluge, Siegfried Wünsche, Kirchberg, A. Müller, H. Fleischmann, W. Herz, K. Bodmer, Mansfeld, Rosemeyer, Babl, Braun, Schuhmann, Petruschke und die Engländer Stanley Woods und Erni Thomas. Die DKW-Werksmannschaft gewann in dieser Zeit viele Rennen und Meisterschaften. |
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